Ostern 2019

Durch die Abwesenheit der "Albanienfahrer" und den normalen familiären Festivitäten am Osterwochenende blieben dieses Jahr nur zwei Tage und zwei Paddler übrig. Vom Ostersonntag bis Ostermontag waren die Vils (Lech) und die Loisach unser Ziel. Los ging es am Sonntag Morgen um neun und nach diversen Schotterpistenabkürzungen waren wir nach etwas mehr als zwei Stunden am Einstieg der Vils. Da wir nur mit einem Auto unterwegs waren, stellten wir das Auto am Einstieg (Schattwald in AT) ab und wanderten nach dem Paddeln zurück zum Einstieg. Die Vils selber beginnt in eine schönen unzugänglichen Schlucht um dann in einem offeneren Tal weiter zu fließen. Hauptsächlich WW II mit einem Abschnitt WW III und einer IVer Stelle. Die Schweren Stellen sind alle in einer kleinen Schlucht, die durch eine Brücke vor einer Rechtskurve leicht zu erkenne ist (nach der Brücke kann bequem links angelandet werden und alles gut über den Radweg besichtigt werden). Nach diesem ca. 500m langem Abschnitt im IIIer und IVer bereicht geht es auf WWII weiter zum Ausstieg, am "Indianerspielplatz" vor einem Wehr (bei Pfronten).

Nach der kleinen Wanderung bei Sommerwetter fuhren wir weiter zu den Naturfreunden in Saulgrub um dort zu übernachten. Am nächsten Morgen ging es nach Garmisch um eine schnelle Runde auf der Loisach zu drehen. Wir erwischten einen schönen Pegel von 110cm und beschlossen dann keine zweite Runde zu drehen sondern uns vor dem Osterreiseverkehr auf den Rückweg zu machen. Ohne Stau kamen wir dann auch pünktlich zur Kaffeezeit zu hause an.